David Strauss Malerei

Mein Name ist David Strauss, ich bin Maler, Ökonom, Philosoph, Künstler. Hier einige meiner Werke. Alle Werke (so nicht anders vermerkt) sind Öl auf Leinwand. Weitere figurative Malerei finden Sie hier. Meine abstrakte Malerei ist hier zu finden.

 

When did we go wrong?

 

Als Bäume sich in Holzlieferanten verwandelten?

Seen Naherholunsgebieten wurden?

Tiere nichts als Spielzeug und Essen?

Und die Natur zur bloßen Ressource verkam?

Als wir Konsumjäger wurden? Unser Ego begann das Leben zu dominieren?

Erinnert Ihr Euch? – als die Instrumentalisierung unser Gott wurde?

 

Verborgen

Wenn Gedanken von Wörtern verschleiert, Gefühle in Sprache erdrückt.

Versuch ich vergebens Dich zu erreichen, doch ewig mein Sein an deiner Welt gebricht.

Selbst die zarteste Berührung, nie ihren wahren Sinn in Deiner Welt enthüllt.

Bleibt mein Sein Dir immer verborgen, da mein Gott nicht Deiner – und ich Dir entrückt.

Der Sturm

Wenn der Sturm tobt was können wir tun?

Keine Waffen zum verteidigen, nirgends ein sicher Versteck.

Langsam zermalmt er alles, nichts außer Einöde verbleibt.

Bald werden wir alle weg sein, lang vergessen in Zeit.

Das Traurigste von allem:

Bruder erschlägt Bruder,

weil der Sturm – Menschheit gerühmt –

zu blind zu erkennen: Wir sind nichts als Leben.

Für Virunga sterben

Wir nennen uns erwachsen und fortschrittlich – eine Kultur mit hohen Werten,

kritisieren andere Gesellschaften als rückschrittlich, doch was enthüllt der forsche Blick:

Wir töten Spezies Millionen Jahre alt, fürs schwarze Gold und ein wenig Bling Bling.

Das neue Auto nicht schmutzig, heisst nicht die Hände nicht blutig.

Die Kosten in unser perfidem System verschleiert,

Millionen Tiere sterben täglich für unsern Konsum.

Wir stehlen ihren Lebensraum, verschmutzen die Luft,

Dschungel zu Wüsten – nichts anders als wenn wir sie selbst erschießen.

Wer sind wir, dass wir denken wir haben das Recht die letzten Silberrücken zu ermorden,

um das neue Handy zu kaufen mit dem Öl Virungas,

und aus dem Zoo ein Foto auf Facebook zu posten als Liebhaber der Natur.

Der Tanz der Stille

Sie wollen mich erdrücken mit all dem Lärm und Schrein,

               wer lautest schreit                verbreitet Wahrheit –                in heutger Zeit                vergessen die Ruh

Doch bevor ich mich ergebe Euren Werten und Sein

               Kehr ich lieber ein                In mein eigen Sein                Und spiel mein eigen Lied                im Tanz der Stille.

Abgesang

Die Kirchenglocken läuten zum letzten Gesang, ich schon längst in der Stille schöner Klang.

Sie trauern um meiner Seele Friede, in der Götter Kampf um Menschen Liebe.

Stehn inmitten Ihrer grauen, kahlen Wüste; denken ich muss doch finden Ihres Gottes Brüste.

Doch bin ich schon längst angekommen, in des Lebensgottes Harem aufgenommen.

 
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