Arbeiten über das Verhältnis des Menschen zur Natur —
über Verantwortung, Entfremdung, Konsum, Schuld – und das langsame Verstummen des Lebendigen.

Menschliche Emotionen
Der Mensch im Angesicht der von ihm selbst geschaffenen Umwelt- und Sinnkrise.
Ich arbeite über das Verhältnis des Menschen zur Natur —
und über die Verantwortung ihr gegenüber.
Nicht nur der Mensch ist Teil eines größeren Ganzen.
Jedes Lebewesen ist Leben —
ein Ausdruck desselben Seins,
aus dem auch wir hervorgegangen sind.
Und dennoch behandeln wir die Welt nicht als etwas,
zu dem wir gehören,
sondern als etwas,
das verbraucht werden darf.
Meine Arbeiten sind ein Versuch,
dies sichtbar zu machen.
Nicht als Moral.
Nicht als Dekoration.
Sondern als Erinnerung.
Denn Kunst war nie bloß Schmuck.
Kunst beginnt dort,
wo etwas gesagt wird.
Darum male ich.
Darum schreibe ich.
Darum photographiere ich.
Nicht um Orte zu zeigen,
sondern Leben.
Nicht-menschliches Leben,
das denselben Wert besitzt wie wir selbst —
auch wenn unsere Zeit dies vergessen hat.
Viele sprechen heute von Verantwortung,
während sie zugleich weiter zerstören.
Doch Verantwortung,
die sich nicht im eigenen Leben zeigt,
ist keine Verantwortung.
Wenn unser Wissen keine Konsequenzen für unser Handeln hat,
dann wollten wir nie wirklich verstehen.
Ich versuche daher,
das,
worüber ich spreche,
auch selbst zu leben —
so konsequent,
wie es innerhalb dieser Welt überhaupt noch möglich ist.
Wir sind alle nur Leben.
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